Am vergangenen Sonntag war es endlich soweit: Das ewig junge Derby zwischen Freiburg und Schwenningen stand zum ersten mal in der regulären Saison ins Haus!
Nachdem die Wildwings am vorherigen Dienstag schon im Pokalspiel einen Auswärtssieg gegen Freiburg verbuchen konnten, mussten sich die Wölfe nun in die Höhle des “Schwans” in unsere Festung, die Heliosarena wagen.
Ganze 4720 Zuschauer hatten sich in der Arena versammelt um Zeuge eines erstklassigen Derbysiegs und der Tabellenführung zu werden, denn die Wildwings zeigten sofort nach Spielbeginn wo sie hin wollten, undzwar: Richtung Wölfe-Tor. Nach nur genau 60 Sekunden zappelte es zum ersten mal im Netz hinter Wölfetorwart Mathis (Glaser fiel verletzungsbedingt aus), denn Jason Pinizzotto vollendete die Arbeit von Florian Zeller zum 1:0.
Die Stimmung hätte besser nicht sein können und die Schwenninger erspielten sich weiterhin eine gute Chance nach der anderen, jedoch konnte erst nach 11:55 mins das nächste mal gejubelt werden, als Guerriero einen Rebound verwandelte. Mit 2:0 ging es dann auch in die Kabiene.
Im 2. Drittel schalteten die Wildwings dann keineswegs einen Gang zurück, sondern legten eher noch einmal eine Schippe drauf und erzielten satte weitere 3 Tore. Robin Just wirbelte komplett im Alleingang durch die Freiburger Abwehr, Matthias Forster fälschte einen Schuss von Borzecki unhaltbar ab, und Just traf erneut, dieses mal mit Vorarbeit von Jason Guerriero.
Im 3. Drittel war der Freiburger Gästeblock dann gänzlich verstummt, denn die Wildwings legten noch einmal 2 Tore nach, wobei Freiburg auch noch 2 Ehrentreffer erzielte.
Nach Abpfiff liesen es sich die Fans dann nicht nehmen sich bei Trainer Axel Kammerer mit einem herzlichen “Axel, wir sagen Dankeschön” für seine Arbeit zu bedanken, welcher dies mit einem breiten Grinsen im Gesicht gerne annahm.
Alles in allem in sehr gelungener Sonntag Abend, ein super Derbysieg und die Tabellenführung gehören uns! Hoffen wir, dass die Schwäne gut ausgeruht und vorbereitet ins nächste Wochenende gehen, denn dann warten mit Bietigheim und Kaufbeuren zwei schwere Gegner auf die Wildwings.